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Tipps gegen schwitzende Füße

Unsere Tipps gegen schwitzende Füße

Wenn die Temperaturen steigen schwitzen die Füße noch schneller in den Schuhen als es vielleicht eh schon der Fall ist. Manchen Menschen sind ihre Schweißfüße peinlich, erst recht wenn dazu noch ein unangenehmer Geruch entsteht. 

Dass wir überhaupt Schwitzen ist sogar lebensnotwendig, denn die Verdunstung von Schweiß auf der Haut, lässt die Haut herunterkühlen. So schützt diese natürliche Wärmeregulierung uns vor Überhitzung. Schwitzen Menschen allerdings mehr als es für die natürliche Wärmeregulierung nötig ist, spricht man von Hyperhidrose, also einer übermäßigen Schweißproduktion. 

Dieser übermäßigen Schweißproduktion vorzubeugen ist heute unser Thema.

Schweißfüße können verschiedenste Ursachen haben. Z.B.  falsches Schuhwerk, Synthetiksocken sowie auch Stress, Übergewicht, Wechseljahre, Medikamente oder Hormonschwankungen. 

Wir haben einige Tipps zur Vermeidung von übermäßiger Schweißproduktion zusammengetragen, die wir in unserem Praxisalltag als die häufigsten Ursachen antreffen:

 

  • Regelmäßige Fußpflege 

Die Fußhygiene spielt natürlich eine große Rolle. Bei übermäßiger Schweißproduktion ist ein tägliches Reinigen der Füße notwendig. Nutzen sie hierzu am besten eine antibakterielle Seife und trocknen sie die Füße danach sorgfältig ab. Vergessen sie nicht die Zehenzwischenräume! In den Zwischenräumen der Zehen bleibt oft gerne Feutigkeit zurück, welche die Bildung von Bakterien oder sogar Pilzen begünstigt. Auch feuchte Hornhaut bietet die ideale Bedingung zur Bakterien- und Fußpilzbildung. Lassen sie daher ihre Hornhaut regelmäßig entfernen.

 

  • Regelmäßige Fußbäder

Fußbäder könnte man sich im Alltag viel öfter gönnen, finden sie nicht? Darüber hinaus haben regelmäßige Fußbäder auch die Nebenwirkung dass sie übermäßigem Fußschweiß vorbeugen können. 

Geben sie ihrem Fußbad einige Tropfen Teebaumöl hinzu. Das Teebaumöl wirkt antibakteriell und hilft unangenehme Geruchsbildung am Fuß zu vermeiden.

Auch ein Fußbad mit scharzem Tee kann aufgrund der Gerbsäure Linderung verschaffen. Die Gerbsäure tötet Bakterien ab und schließt auch die Poren der Haut. Sie sollten auf einem halben Liter lauwarmen Wasser mindestens zwei Teebeutel für 15 Minuten ziehen lassen. 

 

  • Fuß- und Schuh-Deos

In unserer Praxis erhalten sie zum Beispiel von GEHWOHL das Fuß- und Schuh-Deo, das für eine tägliche Fußpflege geeignet ist. Zink-Ricinoleat verhindert Schweißgeruch und schützt ihre Füße. Achten sie beim Kauf von Fußdeos darauf, dass auch antimikrobielle Wirkstoffe im Präparat enthalten sind, denn diese schützen sie besonders vor Fußpilz. Ein Schuhdeo ist auch dann ratsam, wenn Sie zum Beispiel auf Leihschuhe (zum Beispiel auf Kegelbahnen) angeweisen sind oder sich häufig in Bädern und Saunen aufhalten.

 

  • Das richtige Schuhwerk

In dem feucht-warmen Klima der Schuhe entstehen schnell Bakterien die für die Geruchsbildung verantwortlich sind. Leiden Sie an starken Schweißfüßen ist es ratsam die Schuhe täglich zu wechseln und diese mit einem Schuhdeo zu desinfizieren. 

Gerade im Sommer ist es ideal offene Schuhe zu tragen. Auch sogenannte Barfußschuhe sind nicht nur bequem, sondern haben aufgrund ihrer atmungsaktiven Aussenhülle den Fußschweiß schnell reguliert. 

Natürlich ist generell Barfusslaufen sehr ratsam, da hier ausreichend Luft an die Füße gelangt. So kann ein feucht-warmes Klima am Fuß erst gar nicht entstehen! 

Von Plastikschuhen oder Schuhen aus anderen synthetischen Materialien raten wir ab. Achten sie beim Kauf von neuen Schuhen darauf, dass die Schuhe atmungsaktiv sind und über ein anatomisch geformtes Fußbett verfügen.

Wir beraten Sie hierzu auch gerne bei einem Pflegetermin in unserer Praxis. Sprechen sie uns doch einfach das nächste Mal darauf an! 

 

  • Die richtigen Socken

Neben einem guten Schuhwerk, spielen auch die richtigen Socken eine wichtige Rolle, um übermäßigen Fußschweiß zu vermeiden. Verzichten sie auf Synthetiksocken und achten sie darauf nur Strümpfe zu kaufen die aus 100 % Baumwolle bestehen. Synthetik kann keinen Schweiß absorbieren, daher sammelt sich der Schweiß direkt am Fuß an. Socken sollten täglich gewechselt und bei hohen Temperaturen gewaschen werden. 

 

  • Sprechen sie mit ihrem Arzt

Sollten sich mittelfristig keine Erfolge einstellen, sollten sie unbedingt einen Termin bei einem Dermatologen vereinbaren. Dieser kann meistens die Ursache für die erhöhte Schweißbildung ausfindig machen und eine passende Behandlung veranlassen. Wir können sie begleitend unterstützen indem wir bei ihnen regelmäßig ihre Hornhaut entfernen. 

Übermäßige Schweißbildung oder ein unangenehmer Fußgeruch können auch eine unausgewogene Ernährung oder gar eine Schilddrüsenunterfunktion als Ursache haben. 

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Tipps für ein perfektes Fußbad:

 

Wer schwere und schmerzende Füße hat, der sollte schnell ein Fußbad nehmen. Denn das Fußbad ist nicht nur hilfreich für die Füße selbst, es hat auch einen guten Nebeneffekt für den gesamten Organismus. Egal ob klirrende Kälte oder anstrengende Hitze es kann ein Fußbad stets helfen. 

 

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Kann man ein Hühnerauge selbst entfernen? 

 

Die Hühneraugen sollten Sie Sich von uns entfernen lassen. Dies ist insbesondere für Risikopatienten wichtig. Denn selbst kleinste Verletzungen können bei einer Selbstbehandlung mit unsterilen oder auch ungeeigneten Instrumenten zu Entzündungen führen. 

 

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Was sind Orthosen?

 

Orthosen sind individuell für Ihren Fuß angefertigte Hilfsmittel für korrekturbedürftige bzw. schmerzhafte Zehen. Die Orthosen dienen der Druckentlastung zum Beispiel bei Hammer- oder Krallenzehen. Die Orthose wird aus einem 2-Komponenten-Silikon angefertigt und kann anschließend direkt an Ihre Problemstelle angepasst werden.

 

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Orthosen

Orthosen - Druckentlastung bei Zehenfehlstellungen

Was sind Orthosen? 

 

Orthosen sind individuell für Ihren Fuß angefertigte Hilfsmittel für korrekturbedürftige bzw. schmerzhafte Zehen. Die Orthosen dienen der Druckentlastung zum Beispiel bei Hammer- oder Krallenzehen. Die Orthose wird aus einem 2-Komponenten-Silikon angefertigt und kann anschließend direkt an Ihre Problemstelle angepasst werden.

So können schmerzhafte Druckstellen, Zehenfehlstellungen und auch Hühneraugen auf bzw. zwischen den Zehen durch eine Orthose entlastet werden. 

 

Um die Orthose hygienisch sauber zu halten, kann diese mit einem milden Shampoo oder einer Flüssigseife gewaschen werden. Bitte trocknen Sie die Orthose nur an der Luft und lagern Sie diese optimalerweise bei 20-25 Grad. Ein direkter Kontakt zu Heizkörpern etc. sollte unbedingt vermieden werden, da sonst Verformungen auftreten können. 

 

Vorteile auf einen Blick: 

  • spürbare Entlastung auch bei Langzeitbeschwerden
  • perfekte Passform durch individuelle Anpassung
  • schonende Druckentlastung 
  • angenehm zu tragen

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Der eingewachsene Nagel

Nagelspange

Sie haben einen eingewachsenen Nagel? 

 

Unguis incarnatus auch Onychocryptosis ist der medizinische Fachausdruck für einen eingewachsenen Nagel. Der eingewachsene Nagel zeichnet sich dadurch aus, dass der seitliche Nagelrand sich in den Nagelfalz drückt und hier zu Beschwerden führt.

 

Folgende Ursachen können zu einem eingewachsenen Nagel führen:

 

- genetische Disposition

- ungeeignete Schuhe

- falscher Nagelschnitt

- Fehlformen des Fußes und der Zehen

 

Eine nichtoperative Behandlungsmethode besteht in der Anwendung einer Nagelspange (Orthonyxiespange).

Die Nagelspange verhilft eingewachsenen Nägeln sowie Rollnägeln, zu einem natürlichen und gesunden Wachstum.

 

Die Nagelspange wird individuell an den Nagel angepasst und reguliert so das natürliche Wachstum des Nagels.

Der Nagelfalz wird entlastet und es erfolgt eine spürbare Erleichterung für den Patienten.

 

Alle 4-6 Wochen wird die Nagelspange reguliert, bis der Nagel eine natürliche, gesunde Form erreicht hat.

Die Therapiedauer ist abhängig vom Schweregrad des eingewachsenen Nagels.

In der Regel liegt sie zwischen 6-12 Monaten.

 

 

Vorteile auf einem Blick: 

  • Rasche Erleichterung und Langzeitverbesserung 
  • Einfache und sanfte Behandlung
  • Perfekte Passform durch individuelle Anpassung
  • Keine Beeinträchtigung im Alltag, Beruf oder Sport
  • Schonende Alternative zu einer Operation

 

3-teilige Nagelspange

Ross Fraser Nagelspange

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Was tun bei Hühneraugen?

Was kann man gegen Hühneraugen tun?

Ursachen bekämpfen:

Die Ursache für ein Hühnerauge ist ein ständiger Druck auf Hautstellen, die über einem Knochen liegen. Zuerst reagiert die Fußhaut mit verstärkter Hornhautbildung die trichterförmig nach innen wächst. So entsteht ein harter Hornkern der zu einem sogenannten Hühnerauge führt. 

Bleibt der Druck auf die Haut für längere Zeit bestehen, bohrt sich der entstandene Kern immer tiefer in die Haut und quälende Schmerzen entstehen. 

 

Was kann man tun wenn man ein Hühnerauge hat? 

Ist eine Erkrankung (z.B. Diabetes) der Grund für ein Hühnerauge sollte dies von einem Arzt abgeklärt und therapiert werden. Liegt eine Grunderkrankung (z.B. Deformation, Knick-, Senk- oder Spreizfuß) der Füße vor, sollte diese mittels orthopädischer Hilfe behandelt werden. Über passende Schuheinlagen kann sie ein Orthopäde beraten. 

 

Kann man ein Hühnerauge selbst entfernen? 

Die Hühneraugen sollten Sie Sich von uns entfernen lassen. Dies ist insbesondere für Risikopatienten wichtig. Denn selbst kleinste Verletzungen können bei einer Selbstbehandlung mit unsterilen oder auch ungeeigneten Instrumenten zu Entzündungen führen. 

 

Haben Sie ein Hühnerauge? Dann schicken Sie uns doch eine Nachricht über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an. 

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Unsere Tipps für ein wohltuendes Fußbad

Unsere Tipps für ein wohltuendes Fußbad:

Tipps für ein perfektes Fußbad:

Wer schwere und schmerzende Füße hat, der sollte schnell ein Fußbad nehmen. Denn das Fußbad ist nicht nur hilfreich für die Füße selbst, es hat auch einen guten Nebeneffekt für den gesamten Organismus. Egal ob klirrende Kälte oder anstrengende Hitze es kann ein Fußbad stets helfen. Je nach Badedauer, Temperatur und eingesetztem Badezusatz kann ein Fußbad den Blutkreislauf stabilisieren, das Immunsystem stärken oder das Einschlafen erleichtern. 

 

Den richtige Badezusatz wählen: 

Wir in unserer Praxis verwenden Badezusätze die schnell und effektiv die Hornhaut aufweichen. Für den Hausgebrauch gibt es eine große Auswahl an guten Badezusätzen. So gibt es für müde und brennende Füße kühlende Zusätze mit Menthol oder Kräuteröle aus Bergkiefer, Rosmarin und Lavendel die eine desinfizierende Wirkung haben und somit Fußpilz und Fußgeruch vorbeugen können. Auch wärmende Bäder für eine bessere Durchblutung sind besonders an kalten Tagen eine Wohltat für die Füße. 

Ein wenig Zeit sollten Sie Sich für ein Fußbad nehmen. Die richtige Badetemperatur sollte bei ca. 35 Grad Celcius liegen. Cremen sie ihre Füße nach jedem Bad mit einer passenden Creme ein. 

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Geschichte der Podologie

Ein kleiner Einblick in die Geschichte der Podologie...

 

Bereits 1600 vor Christus, wurden im ältesten Buch zum Thema Heilkunde, Pflaster beschrieben, die zur Bekämpfung von Hühneraugen helfen sollten.

Auch bereits Hippokrates hielt 460-377 vor Christus die Hornhautentfernung für äußerst notwendig und entwickelte ein Schabinstrument Skalpell gilt.

 

Erst im Jahr 1818 erschien in England das Buch "Die Behandlung von Hühneraugen" von Abraham Durlacher, in dem zum ersten Mal der Begriff "podology" (Podologie) erwähnt. Zu diesem Zeitpunkt entstand auch der erste aufrichtige Versuch der Bezeichnung des Podologen mit einer qualifizierten Ausbildung gleichzusetzen. Gefordert wurde eine Art Diplom "um dem Unwesen der Quacksalber gegenzusteuern". 

 

Erst am 02. Januar 2002 wurde in Deutschland diese Forderung per Gesetz geregelt.